2020-12 Auf den Spuren von Hannah Höch

Seniorenbeirat bei der Technikniederlassung Nordost
(ehem. FA 1 / FA 4 Berlin)
Wandergruppe

Auf den Spuren von Hannah Höch

Wir haben uns eine Wanderung in Schulzendorf und Heiligensee ausgeguckt und sind hier auf die bekannte Dadaistin Hannah Höch gestoßen, die fast 40 Jahre in Heiligensee gelebt hat.
Sie wurde von den Nazis als „entartet“ eingestuft und mit Ausstellungsverbot belegt. 1939 erwarb sie das ehemalige Flugwärterhäuschen. Auf ihren Spuren wollen wir wandern.

Unsere Tour beginnt am S-Bahnhof Schulzendorf, hier nehmen wir den hinteren Ausgang und folgen der Straße „Am Bärensprung“ bis wir rechts in die Straße „Im Rehgrund“ einbiegen. Dieser folgen bis zur „Reiherallee“. „An der Wildbahn“ biegen wir rechts ein. In dem Haus Nr. 33 hat die Künstlerin bis zu ihrem Tode 1978 gelebt und gearbeitet. Das Haus gehörte ursprünglich zum Flugfeld Schulzendorf. Von 1912 bis 1919 gab es dort Starts und Landungen kleiner Flugzeuge. Danach wurde die Fläche zur Besiedelung freigegeben.

Wir folgen der Straße weiter, queren die Straße „Am Dachsbau“ und nehmen den Weg über das Nordfeld bis zum Ende. Dort biegen nach links ab und kommen über den „Büsumer Pfad“ zur Heiligenseestraße, in die wir nach rechts einbiegen. Auf dem Dorfanger machen wir gegenüber dem Haus „Dannenberg“ eine Pause. Dies war früher ein Gasthaus, in dem Hannah Höch gerne mit Blick auf den Nieder-Neuendorfer See gesessen hat. Weiter geht es auf der Straße „Alt-Heiligensee“, vorbei an der Dorfkirche und dem Erinnerungspfahl 700 Jahre Heiligensee.

Die Straße verläuft jetzt zwischen zwei Seen, rechts der Nieder-Neuendorfer See, links der Heiligensee. Wir erreichen die Sandhauser Straße und biegen an der Nr. 78 – 130 auf den Friedhof ein. Die Gestaltung ist interessant; das Ehrengrab von Hannah Höch befindet sich in Abt 19 UR 6-15.
Bis hierher führt unsere Wanderung. Wir verlassen den Friedhof, steigen in den Bus 324, der alle 30 Minuten fährt (jeweils 21 und 51), fahren bis Alt Heiligensee und steigen in den Bus 124, der uns wieder zum S-Bahnhof Schulzendorf bringt.
Hier wollen wir in der Villa Felice einkehren und den Wandertag abschließen.

Die Wanderung ist ca. 5,5 km lang

Wer am Friedhof noch Lust verspürt, die Wanderung etwas zu verlängern, kann den Weg zum S-Bahnhof auch zu Fuß zurücklegen.
Der Weg führt über die Sandhauser Straße und den Rallenweg zum Eichborndamm. Diesem folgen wir bis wir links in die Reiherallee einbiegen. Dieser folgen wir, bis wir links in die Straße „Im Rehgrund“ und dann rechts in die Damkitzstraße einbiegen. Wir stoßen auf die Schulzendorfer Str., biegen rechts ein und erreichen bald darauf die Villa Felice.

Die Variante 2 ist ca. 9,5 km lang.